Die Zweite gewinnt mit 2:0 ihr Heimspiel gegen Germania Lychen.


Peter Sommer

Bereits früh begannen die Gastgeber mit dem nahezu fahrlässigen Auslassen bester Gelegenheiten. Fünf Minuten waren gespielt, da ließ Oliver Stäger innerhalb von sechzig Sekunden gleich zweimal die Möglichkeit liegen, die Führung zu erzielen. Dustin Striemer verfehlte nach einer knappen Viertelstunde das Tor aus der Distanz nur knapp. Auf der Gegenseite zeigte sich Sven Lenz beim ersten gefährlichen Angriff gegen Denny Kilian auf der Hut. Mangelnde Präzision und Konzentration prägten viele Aktionen der Schwedter. So musste ein Standard her, um die Führung zu erzielen. Eine Ecke von Marcel Freitag köpfte Striemer schulbuchmäßig zum 1:0 ins Tor. Steve Uhlig und erneut Striemer hätten vor der Pause die Führung ausbauen können, doch er eine köpfte über das Tor und der andere scheiterte an Lars Dzierzawa.

In der zweiten Hälfte änderte sich das Bild nicht. Der letzte Pass oder die letzte Aktion ließen viele gute Ansätze im Sande verlaufen. Nach einer Stunde hätte Striemer die Vorentscheidung erzielen müssen, scheiterte aber an Dzierzawa. In der 81. Minute konnte Uhlig das Zusammenspiel mit Karsten Wendorf zum erlösenden 2:0 vollenden. Der eingewechselte Andre Tüske hätte den Deckel drauf machen können, als er von Tobias Meschke mustergültig frei gespielt wurde. Sein schwacher Abschluss war aber sinnbildlich für diesen Tag. So durfte Lenz in der letzten Minute bei einem Gästefreistoß noch einmal beweisen, dass es in diesem Spiel kein Vorbeikommen an ihm gab.

Am Ende wurde es ein mühsamer Arbeitssieg, weil sich der Gastgeber das Leben selbst schwer machte.

 

 


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