Die Zweite präsentierte sich zu Ostern wie das Wetter. Einem 4:2-Sieg in Lychen ließ sie ein 0:3 daheim gegen Schmölln folgen.


PETER SOMMER

Mit einem 4:2 Auswärtserfolg kehrte die Zweite des FC Schwedt aus Lychen zurück.
Bei widrigsten äußeren Bedingungen entwickelte sich in Lychen eine abwechslungsreiche Partie, in der beide Mannschaften vor der Pause kaum nennenswerte Chancen zuließen. Kurz vor der Pause gelang es dann den Gastgebern sich doch einmal entscheidend durchzusetzen, im Abschluss fehlte ihnen dann allerdings das Glück. Der Ball sprang von der Latte zurück ins Feld. Praktisch im Gegenzug setzten die Schwedter zu einem Konter über Dustin Striemer an. Den Abschluss von Dawid Glubs konnte Lars Dzierzawa nur Seite abwehren. Striemer verwandelte den Ball mit dem Pausenpfiff zum 0:1.
Auch in Hälfte zwei ging es munter hin und her. Erst verpasste Oliver Stäger freistehend das 0:2, dann kam Tim Pommer im eigenen Strafraum einen Schritt zu spät und Marcel Dzierzawa verwandelte den fälligen Strafstoß zum 1:1-Ausgleich (54.). Drei Munten später ließ sich  Dzierzawa erneut nicht zweimal bitten und traf aus der Distanz zum 2:1. Als Seweryn Borecki im Lychener Strafraum zu Fall kam ertönte erneut der Pfiff. Steve Uhlig nutzte die Gunst der Stunde zum 2:2 (64.). Danach konnte Sven Lenz gegen den frei durchgestarteten Dzierzawa klären, ehe nach einem schönen Spielzug über die rechte Seite Adrian Nerminenko per Direktabnahme zum 2:3 traf. Einen weiteren Konter schloss Borecki zum 2:4 ab.

Am Ostermontag musste die Zweite des FC Schwedt eine deutliche Heimschlappe gegen Fortuna Schmölln hinnehmen.
Dabei begannen die Gastgeber zunächst schwungvoll und hatten den ersten Riesen. Steve Uhlig scheiterte aber an Marcus Lüdtke (5.). Keine 60 Sekunden später zeigten die Gäste wie es geht. Mit freundlicher Unterstützung der Schwedter Defensive konnte Tim Busse das 0:1 erzielen. In der 13. Minute verharrten die Schwedter bei einem Gästefreistoß in Schockstarre. Der völlig allein gelassene Busse hatte keine Mühe auf 0:2 zu erhöhen. Einige Schwedter wähnten sich offensichtlich im falschen Film, als nach einem weiteren Standard der Pfosten Torwart Martin Schweizer helfend zur Seite stand. Gegen Ende der ersten Hälfte erspielten sich die Gastgeber dann auch Möglichkeiten, aber die Kopfbälle von Thies und Striemer verfehlten ihr Ziel.
In der zweiten Hälfte spielten die Gäste taktisch clever. Sie überließen den Gastgebern weite Teile des Mittelfelds und waren bei ihren gelegentlichen Kontern kreuzgefährlich. Das eine weiter Abschlag das entscheidende 0:3 durch Busse einleitete war sinnbildlich für den Auftritt der Zweiten des FC Schwedt an diesem Tag, die durch den Platzverweis zusätzlich geschwächt wohl noch ewig hätten spielen können, ohne einen Treffer zu erzielen.


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